Stationäre OP Vorbereitung: Was gibt es zu beachten?
Was müssen Sie am OP Tag mitbringen/Was gibt es zu beachten?
- Bequeme Kleidung für den stationären Aufenthalt (für ca. 2-3 Tage)
- Kosmetik- und Hygieneartikel
- Festes Schuhwerk!
- Hilfsmittel wie Gehstützen, Walker, Verbandschuh (wenn bereits vorhanden). Andernfalls bekommen Sie diese aus dem OP-Zentrum/auf der Station.
- Private Hilfsmittel wie Rollator, Rollstuhl etc. falls Sie darauf angewiesen sind.
- Patientenverfügung, Medikamentenplan, Implantatsausweise etc. (wenn vorhanden)
- Lassen Sie alle Wertgegenstände wie zum Beispiel Schmuck, Bergeld etc. zu Hause.
- Entfernen Sie vor dem Eingriff Nagellack, Shellack, Make-up und Piercings.
Was gibt es vor dem Aufenthalt zu organisieren?
Betreuung nach dem stationären Aufenthalt:
Sollten Sie nach dem Aufenthalt in der Klinik keine Betreuung haben, die Sie im Haushalt, bei der Pflege und/oder beim Einkaufen unterstützt, ist es wichtig, dass Sie sich bei Ihrer Krankenkasse bezüglich einer Haushaltshilfe/eines Pflegedienstes beraten lassen.
Sie können sich auch über den Sozialdienst des Klinikum Gütersloh informieren. Wir beraten Sie gerne (Tel. 05241/ 83- 29 134).
Bitte kümmern Sie sich frühzeitig vor Ihrer Operation darum!
Entlassung aus dem Krankenhaus:
Bitte organisieren Sie sich frühzeitig einen Fahrer aus Ihrem Bekannten- oder Familienkreis der Sie von der Station abholen kann.
Wichtig; Ein Taxischein kann nur in Ausnahmen ausgestellt werden. Bei geplanten Operationen setzt die Krankenkasse voraus, dass eine private Abholung gewährleistet wird. In manchen Fällen können die Kosten dafür nicht übernommen werden.
Ablauf des stationären Aufenthaltes
Entlassung aus dem OP Zentrum/Aufwachraum auf die Station:
Nach der Operation bleiben Sie ca. 1-2 Stunden im Aufwachraum bevor die Sie abgeholt werden.
Ihre privaten Sachen für die Station werden in unseren Schließfächern im OP Zentrum (im Ärztehaus) eingeschlossen und bei der Abholung mitgenommen. Bei Operationen im Zentral OP (im Haupthaus) werden Ihre Sachen schon vor der OP in Ihr Zimmer auf Station gebracht.
Der Stationsablauf:
Am OP Tag werden Sie auf der Flurebene kleinere Strecken an den Gehstützen/Rollator zurücklegen können. Melden Sie sich frühzeitig, wenn schmerzen auftreten sollten.
Am ersten Tag nach Ihrer Operation findet dann die Mobilisation mit der Physiotherapie statt. Dort werden Sie auch üben an den Treppen mobil zu sein. Ebenfalls findet eine Röntgenkontrolle statt sowie die erste Wundkontrolle bei der Visite. In manchen Fällen erhalten Sie auch noch eine Infusion bei auftretenden Schmerzen.
Der zweite Tag ist in der Regel der Entlassungstag. Sie dürfen nach der Visite bzw. nach Erhalt der Entlassmappe nach Hause gehen. In der Entlassmappe befinden sich alle relevanten Informationen (Enlassbrief, Krankschreibung, Radiologische Befunde etc.) die für Sie und Ihrem nachbehandelnden Arzt wichtig sind.
Die Wundkontrollen im Anschluss:
In den ersten Wochen muss die Wunde engmaschig kontrolliert werden. Dies Bedarf regelmäßige Wundkontrollen bei Dr.med. A. Elsner in den jeweiligen Praxen oder bei Ihrem nachbehandelnden Arzt vor Ort. Der erste Kontrolltermin sollte spätestens 3-4. Tage nach Ihrer Operation erfolgen.
Die Termine bei Dr.med. A. Elsner erhalten Sie in den jeweiligen Praxen vorab – spätestens wird Ihnen dieser am OP Tag im OP-Zentrum ausgehändigt. Andernfalls finden Sie den Termin im Entlassungsbrief.
Die Termine können auch über Doctolib gebucht werden. Den Link finden Sie auf der jeweiligen Website der Praxis von Dr.med. A. Elsner.
Transfer zu Ihren Terminen
Bitte organisieren Sie sich einen Fahrer aus Ihrem Bekannten- oder Familienkreis, der Sie zu den Terminen begleiten kann. Sollte sich keine Fahrgelegenheit finden, gibt es die Möglichkeit einen Taxischein ausgestellt zu bekommen. Sprechen Sie dies bitte frühzeitig in der Praxis an!
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung/Schulbescheinigung
Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erhalten Sie für die erste Woche von der Station und finden Sie in der Entlassmappe. Die weitere Krankschreibung wird bei dem Termin zur Wundkontrolle in der jeweiligen Praxis von Dr.med. A. Elsner oder bei Ihrem nachbehandelnden Arzt ausgehändigt.
Schmerzmittelversorgung
Am Tag der Entlassung erhalten Sie Rezepte mit Ihrer Entlassmedikation. Sie werden mit dem Stationsarzt bei der Visite besprechen, welche Medikamente für Sie vorgesehen sind.
Bei dem Narkosevorgespräch wird besprochen, welche Unverträglichkeiten/Allergien vorliegen um diese bei der Planung zu berücksichtigen. Bitte holen Sie sich die Medikamente nach der Entlassung aus der Apotheke ab!
Hilfsmittelversorgung
Einen Verbandschuh oder Walker sowie die Unterarmgehstützen erhalten Sie am OP Tag aus dem OP-Zentrum.
Sollten Sie vorab schon wissen, dass Sie sehr Bewegungseingeschränkt sind aufgrund von anderen Vorerkrankungen, können Sie die Station wegen der Verordnung eines Rollators, Rollstuhls oder speziellen Unterarmgehstützen ansprechen. Dies sollte nur in Ausnahmefällen passieren, da Sie mobil bleiben sollen.
Bereits vorhandene Hilfsmittel bringen Sie bitte am OP Tag mit!
Belastung nach der Operation:
Bei den meisten Fuß/Sprunggelenks/Knieoperationen ist eine Teilbelastung von bis zu 15kg direkt nach der Operation erlaubt. Dies wird Dr. Elsner nach Ihrer Operation im Aufwachraum mit Ihnen besprechen. Am ersten Tag nach der Operation werden Sie auf Station zuerst auf Flurebene mobilisiert um dies zu üben.
Treppenstufen steigen:
Sie haben Treppenstufen und können diese nicht alleine bewältigen? Auch dies bedarf Übung. In unserem Tutorial erklären wir Ihnen wie Sie dies am sichersten hinbekommen. Es ist sinnvoll, vor der Operation zu üben.
Am ersten Tag nach der Operation werden Sie dies mit dem Physiotherapeuten auf der Station üben.
Der Walker/Verbandschuh darf nachts ausgezogen werden!
Sobald Sie auf dem Sofa/im Bett sind und das Bein hochlegen, kann der Schuh (Walker, Verbandschuh) abgelegt werden.
Legen Sie sich ein Kissen drunter um das Bein auch nachts zu stabilisieren und stellen Sie den Schuh griffbereit zur Seite.
Wichtig: Sobald Sie aufstehen, MUSS der Schuh auch bei den kleinsten Wegen wieder angezogen werden! Neigen Sie dazu nachts oft aufstehen zu müssen, empfiehlt es sich den Schuh anzubehalten.
Wie lange müssen Sie die Thrombosespritzen nehmen?
Wenn nicht anders besprochen ist die Regel, dass die Einnahme so lange stattfinden muss, wie die Teilbelastung und Gehstützen in Gebrauch sind! Bitte nehmen Sie diese zuverlässig täglich ein um eine Thrombose zu vermeiden!
Wenn Sie anderweitige Blutverdünnende Medikamente einnehmen, besprechen Sie dies mit der Narkoseärztin beim Vorgespräch oder mit ihrem Operateur.
Duschen gehen ist möglich – aber vorsichtig!
Lassen Sie Ihren Verbandschuh/Walker an und binden Sie eine Tüte (große Mülltüte etc.) so am Bein zu, das kein Wasser an den Verband und an die Wunde kommt. Halten Sie wenn möglich das Bein auch aus der Dusche raus um Wasserkontakt zu vermeiden.
Bei stabilen Wundverhältnissen kann nach dem Fäden ziehen (ca. 2 Wochen postoperativ) ein Duschpflaster verwendet werden. Bitte besprechen Sie dies vorab mit Ihrem weiterbehandelnden Arzt.
Fäden ziehen:
Ca. zwei Wochen nach Ihrer Operation können die Fäden bei stabilen Wundverhältnissen entfernt werden!
Nachblutung? Fieber? Taubheitsgefühl?
Suchen Sie notfallmäßig immer das nächstgelegene Krankenhaus auf! Sie erhalten außerdem Kontaktdaten wo Sie Dr.med. A. Elsner im Notfall erreichen können.